Beweise Existenz Gottes

Unversehrte Hl. Stigmatisierte unerklärliche Phänomene Evolution Wunder Weinende Statuen und Bilder Arme Seelen Erscheinungen
Unverweste Heilige Das Blutwunder "Evolutionslehre" hat ausgedient Eucharistische Wunder Weinende Statuen und Bilder eingebrannte Hände/Finger
Stigmatisierte Nahrungslosigkeit Turiner Grabtuch .40 Fragen an Evolutionisten Wunder aller Art Wundersame Fotos/Bildnisse MARIA SIMMA
Marienerscheinungen Guadalupe Fatima Lourdes Medjugorje Garabandal
   
   





  
Unversehrte Heilige - Personen
Phänomene der Unverwesbarkeit normal Begrabener
Hl. Pfarrer von Ars BEATO SEBASTIÁN BEATO ANGELO D'ACRI Weitere
Hl. Bernadette Lourdes Hl. Maria Mazzarello Hl. KARL von Sezze  
Katharina_Laboure Hl. Vinzenz von Paul Hl. Franziska von Rom  
Hl. Pater Leopold Mandic Hl. Maria Alacoque Stéfano Bellesini, Beato  
Papst Johannes XXIII Maria von Jesus Deluil-Martiny Joh. Nepomuk Neumann  
Hl. Don Bosco Hl. Scharbel Makluf Virginia Centurione Bracelli  
Selige Anna Maria Taigi Hl. Veronika Giuliani Pater Pio unverwest  

 

Pfarrer von Ars        Johannes Maria Vianney

Der  unverweste Leichnam des Pfarrers von Ars 

(1786-1859)

 

Johannes Maria Vianney, der Heilige von Ars (1786-1859) Er begann als 19-jahriger Knecht seine theol Studien und wurde -nach grossen Problemen wegen seiner mangelnden Vorbildung- 1815 zum Priester geweiht Seit 1818 machte er mit seinem liebenswürdigen Charakter, seiner Güte und Demut, mit seinem unermüdlichen Seeleneifer aus der ,,Seelsorgerruine“ Ars eine blühende Pfarrei

Seine übernatürlichen Gnadengaben (Unterscheidung der Geister, Prophezeiung, Krankenheilungen) führten schon zu Lebzeiten zu wahren Pilgerströmen. Äusserste Bedürfnislosigkeit in Wohnung, Nahrung und Schlaf ermöglichten ihm, sich Tag und Nacht im Beichtstuhl und auf der Kanzel der Bekehrung der Sünder zu widmen Er selbst führte die wunderbaren Erfolge in seiner Pfarrei auf das Wirken der 1-11. Philomena zurück, die er sehr verehrte.

1905 von Plus X. selig-, 1925 von Pius XL heilig gesprochen.

1929 zum Patron der Pfarrer erhoben. Sein Leichnam ist noch unverwest.

Siehe auch Lebenslauf, Erleuchtungen: Hl. Pfarrers von Ars

 

Hl. Bernadette Lourdes

1879 starb Bernadette, erschöpft und von ihren Krankheit ausgezehrt, an Knochentuberkulose. Vier Jahrzehnte nach Bernadettes Ableben wurde anlässlich ihrer Seligsprechung am 14. Juni 1925 ihr Grab geöffnet. Dabei fand man ihren Leichnam unverwest vor, während ihr Leichentuch vermodert und ihr Sterbekreuz verrostet war. Heute ruht der unverweste Leichnam von Bernadette in einem kostbaren Glasschrein der Kirche des Klosters Saint-Gildard.

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Bernadette Soubirous (1844–1879) Sie wurde 1925 selig- und 1933 heiliggesprochen. Ihr Leichnam liegt unverwest in St. Gildard, Nevers. und kann dort besucht werden. Fest: 16. April in den Diözesen Tarbes-Lourdes und Nevers: 18. Februar.

Lourdes wurde zum berühmtesten Marien-Wallfahrtsort der Welt, Hunderdtausende suchen hier Heilung. Dokumentiert sind bislang über 6.000 medizinisch auffällige Heilungen, 2.000 davon von Ärzten als unerklärlich eingestuft, 66 hat die katholische Kirche nach eingehender Prüfung als Wunderheilungen anerkannt. Andachtsbilder von der Heiligen Bernadette waren die ersten, die fotografisch erstellt wurden. Weitere Info

 

 

Katharina Labouré

Die junge Klosterschwester Katharina Labouré, die von der Muttergottes den Auftrag bekam, eine Medaille nach ihrem Bild prägen zu lassen. Durch diese "Wunderbare Medaille", wie sie bis heute bekannt ist und in milliardenfacher Ausführung überall auf der Welt erhältlich ist, hat Maria schon vielen Menschen in schweren Notsituationen, aber auch im Alltag geholfen.

Geb. 2. Mai 1806 in Fain-les-Moûtiers in Burgund in Frankreich
† 31. Dezember 1876 in Paris in Frankreich

 

1947 wurde sie heiliggesprochen. Ihr Leib ist unversehrt erhalten und ruht, unter Glas, in der Erscheinungskapelle an der Rue du Bac in Paris.

 

 

Hl. Pater Leopold Mandic  - Schutzpatron der Beichtenden   Weitere Info

Leopold Mandic starb am 30. Juli 1942. Er starb mit den Worten des "Salve Regina" auf den Lippen. Als er starb, umgab ihn bereits der Ruf der Heiligkeit. Als man 24 Jahre nach dem Tod des Kapuziners sein Grab öffnete, war der Leichnam völlig unversehrt.

Bild - Überführung zum Jahr der Barmherzigkeit in den Petersdom am 5 Feb. 2016.
Zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, das am 8. Dez. begonnen hatte und bis zum 20. Nov., werden die sterblichen Überreste des hl. Pater Pio gemeinsam mit dem heiligen Kapuziner Leopold Mandic zur Verehrung in Rom gezeigt.

 

 

Papst Johannes XXIII

Vatikanstadt, 26.3.01 (KAP) Der Leichnam des 1963 verstorbenen Johannes XXIII. ist 43 Jahre nach dem Tod des populären Papstes noch nicht verwest. Dies hat eine hochrangige Kommission unter Leitung von Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano festgestellt, die das Grab des Papstes im Jänner geöffnet hat. Anlass der Öffnung war die geplante Umbettung des Leichnams von der Krypta ins Innere des Petersdoms. Die Nachricht über die Unversehrtheit des im vergangenen Jahr selig gesprochenen Papstes hat in Italien für Schlagzeilen gesorgt. Alle überregionalen Zeitungen des Landes berichteten ausführlich von dem Ereignis, manche Kommentare sprachen von einem erneuten Beweis der Heiligkeit Johannes XXIII.

 

Der heilige Johannes Bosco  Don Bosco

Giovanni Bosco, gen. Don Bosco, war einer der begnadetsten Jugendseelsorger und Lehrer. Zur Unterrichtung der Jugend gründete er die Kongregation der Salesianer (Ges. des heil. Franz v. Sales). Geboren am 16.08.1815 in Becchi in Piemont (Norditalien), empfing er 1841 die Priesterweihe. Im selben Jahr begann er, sich um die verwahrloste Jugend von Turin zu kümmern. Im Jahre 1845 gründete er die ersten Oratorien, wo Jugendliche ein Zuhause hatten, umsorgt wurden und das Evangelium vermittelt bekamen. Er gründete 1859 den Salesianerorden und 1866 begann den Bau der Salesianerkirche in Turin, in der sich auch sein Grab befindet. Die Hauptmerkmale der Kongregation Don Boscos waren Güte, Milde und Vertrauen. Durch Gotteseingebungen geleitet hat er die Jugendlichen erzogen und geführt und war wie ein Vater zu ihnen. 

Er wurde zu Lebzeiten schon als Heiliger verehrt und liegt seit seinem Tod am 31.01.1888, bis heute, unverwest in einem Glasschrein. In einem Traum sah er die Kirche, angefochten vom Zeitgeist, Sekten, Andersgläubigen, aufhetzenden Schriften und Büchern auf einem Schiff, aber gefestigt durch die Eucharistie, Maria und den Papst. Weitere Info Don Bosco

 

Selige Anna Maria Taigi

Geboren am 29. Mai 1769 in Siena (Italien), gestorben am 9. Juni 1837 in Rom.

Anna Maria Taigi wurde von Gott rund 25 Jahre lang mit mystischen Gnadenbeweisen gesegnet. Die Mutter von sieben Kindern sah unter anderem eine dornenumkränzte Sonne, auf deren Scheibe sie Gestalten und Ereignisse aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erkannte.

Ihr Leben führte sie in strengster Buße und Enthaltsamkeit. Anna Maria Taigi starb im Alter von 68 Jahren in Rom und wurde am 30. Mai 1920 von Papst Benedikt XV. selig gesprochen. 

 

 

Heilige Maria Mazzarello

Maria Mazzarello Geb. 9. Mai 1837 in Mornese, 14. Mai 1881 in Nizza. Ihr Leichnam wurde 1938 nach Turin-Valdocco überführt und in einen Bronze-Sarg unter dem Altar, der für ihre Seligsprechung hergerichtet war, gelegt.

"Habt Mut fröhlich zu sein und alle eure Schwestern und die Mädchen fröhlich zu machen."

Geboren am 9. Mai 1837 in Mornese, in der Nähe von Genua, wuchs Maria Mazzarello als Älteste von zehn Geschwistern in einer tief christlichen Familie auf. In ihrer Pfarrgemeinde trat sie den „Töchter der Immaculata“ bei. Ziel der religiösen Vereinigung war es, Familien in Notsituationen zu helfen.

Beim Einsatz während einer Typhus-Epidemie im Jahre 1860 erkrankte Maria schwer. Durch die Folgen der Krankheit, körperlich beeinträchtigt, erlernte sie gemeinsam mit ihrer Freundin Petronilla den Beruf der Schneiderin. Zusammen gründeten sie eine kleine Nähschule im Dorf, wo sie sich um junge Mädchen kümmerten. Den Mädchen eine wirtschaftliche und religiöse Grundlage geben, gehörte zu ihren großen Anliegen.

Im Jahre 1864 traf sie Don Bosco. Dieser sah mit prophetischem Auge in jener Jugendlichen seine erste Don Bosco-Schwester und somit die Fortsetzung der erzieherische Arbeit auch unter den jungen Frauen.
Maria Mazzarello wurde Schwester um zu dienen, wie Don Bosco und mit Don Bosco, Gott und seiner Kirche in der Gesellschaft ihrer Zeit, immer achtsam auf die Bedürfnisse der Jugendlichen, insbesondere der Armen.

Sie starb erst 44-jährig am 14. Mai 1881 in Nizza Monferrato und wurde am 24. Juni 1951 heilig gesprochen. Ihr Gedenktag ist am 13. Mai.

 

Hl. Vinzenz von Paul

Geboren am 24. April 1581 in Südfrankreich; Studium der Theologie; 1600 zum Priester geweiht. Gestorben am 27. September 1660 in Paris. 

1737 heilig gesprochen. 1855 zum Schutzpatron aller caritativen Vereine erhoben.

Vinzenz von Paul stammte aus Pouy, einem Dorf in der Gascogne (Südfrankreich), das seit 1828 St-Vincent-de-Paul heißt. Er wurde im Jahr 1600, noch nicht zwanzig Jahre alt, zum Priester geweiht. Hatte er diesen Beruf zunächst gewählt, um aus der Armut herauszukommen, so vollzog sich in dem jungen Priester bald ein tiefer Wandel. Durch die Begegnung mit den Ärmsten der Gesellschaft, durch persönliche Krisen und die geistliche Begleitung des späteren Kardinal de Berulle vollzog sich in ihm eine Wandlung. Er wurde ein hingebungsvoller Pfarrer, später Hauskaplan von Margerete (geschiedene Gattin von Heinrich IV.), Hauslehrer und Hauskaplan bei der adeligen Familie de Gondi. Er begleitet diese Familie auf ihre verschiedenen Güter und lernt dabei die seelsorgliche Not der Landbevölkerung kennen.

1617 gründete die erste Confrérie des Dames de la Charité, die "Bruderschaft der Damen der Liebe", eine karitative Frauenvereinigung, die sich um Arme und Kranke sorgte. Die Töchter der christlichen Liebe sind heute mit rund 24.000 Mitgliedern die größte Frauengemeinschaft der katholischen Kirche. Die Vinzentinerinnen waren auch das Vorbild für die von Mutter Teresa gegründete Ordensgemeinschaft.

Er stirbt 1660 im achtzigsten Lebensjahr und wird 1737 heiliggesprochen. 1885 wird er zum "Patron aller Vereinigungen der christlichen Liebe" ernannt. Sein großes Werk wirkt bis heute fort. Vinzenz Reliquien werden in der Kirche St. Lazare in Paris, sein Herz in der Mutterhauskapelle der Vinzentinerinnen in Paris, Rue du Bac, aufbewahrt.

 

 

Hl. Margareta Maria Alacoque 1647 - 1690

Santa Margarita María de Alacoque 1647 im Burgund geboren trat sie 1671 in den Orden der Heimsuchung zu Paray-le-Monial ein. Begnadet durch mystisches Schauen Jesu, Ruhen in seinem heiligsten Herzen und Miterleben seines Leidens, erhielt sie in Visionen der Jahre 1673-75 den Auftrag, die Herz-Jesu-Verehrung an jedem ersten Freitag im Monat durch Einführung des Herz-Jesu-Festes zu fördern. Margareta Maria starb am 16. Oktober 1690 zu Paray-le-Monial und fand auch dort ihr Grab. 

Ihr Körper ist bis auf den heutigen Tag unverwest. Aus den Schriften der heiligen Margareta Maria Alacoque einige Verheißungen Jesu für die Verehrer seines heiligsten Herzens:

  • Ich werde ihnen alle ihrem Stande nötigen Gnaden geben.
  • Ich werde sie in allen ihren Leiden trösten.
  • Ich werde ihren Familien den Frieden schenken.
  • Ich werde den Priestern die Gabe verleihen, selbst die verhärtetsten Sünder zu bekehren.
  • Ich verspreche allen, die an den neun aufeinanderfolgenden ersten Monatsfreitagen die heiligeKommunion würdig empfangen, daß sie nicht im Stande der Ungnade und nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben. Mein göttliches Herz wird ihre sichere Zufluchtsstätte sein.

Weitere Info Maria Alacoque

 

 

Sel. Mutter Maria von Jesus Deluil-Martiny 

 

1841-1884

Am 4. März 1989 im Blick auf ihre Seligsprechung wurde ihr Leichnam exhumiert.


Er war unversehrt
und voll beweglich.

28. Mai 1841 in Marseille geboren

Ihre sterbliche Hülle, die zunächst im Familiengrab auf dem Friedhof von St. Peter beigesetzt worden war, wurde am 11. November 1899 in das Grab der Töchter des Herzens Jesu übertragen, dann am 21. Oktober 1906, nach Belgien gebracht und unter dem Altar des heiligen Herzens Jesu in der Basilika von Berchem-Antwerpen bestattet. Seid 2013 ruhen ihre Gebeine im Mutterhaus in Rom, Via dei Villini, 34.

Am Aschermittwoch, 27. Februar 1884, im Klostergarten von einem Anarchisten ermordet. Ihre letzten Worte waren: «Ich verzeihe ihm... für das Werk...»
Link: Selige Mutter Maria von Jesus Deluil-Martiny

 

Hl. Scharbel Makluf (Sarbelius Makluf), Ordenspriester 



Scharbel Makluf, geboren 8.5.1828 in Bega’Kafra im Libanon, wurde 1851 libanesischer Mönch (Baladit) und empfing 1859 die Priesterweihe. 1875 zog er um in eine Einsiedelei nahe bei seinem Kloster. Scharbel soll zahlreiche Kranke geheilt und sogar zwei Personen wieder zum Leben erweckt haben. Er galt als Urbild des vollkommenen Mönches und wurde schon zu Lebzeiten wie ein Heiliger verehrt. Scharbel starb am 24./25. Dezember 1898 in Beirut. Bei der Öffnung seines Grabes 1950 fand man seinen Leichnam unversehrt. Papst Paul VI. hat ihn 1965 selig- und 1977 heiliggesprochen.

 

Heilige Veronika Giuliani

Geboren am 27. Dezember 1660 in Mercatello (Italien), gestorben am 9. Juli 1727 in Città di Castello (Italien).
Veronika war als 16-Jährige dem Kapuzinerorden beigetreten. Sie lebte im Kloster Città di Castello, als sie mit 34 Jahren eine erste Vision hatte: Ihr erschien ein geheimnisvoller Kelch. Monate später empfing sie die Seitenwunde Jesu Christi, bald darauf auch dessen Wundmale an den Händen und Füßen.

Veronika versuchte trotz großer Schmerzen, die sie erleiden musste, ihre Stigmata vor den übrigen Schwestern geheim zu halten. Der Versuch misslang, und sie wurde fortan wie eine Betrügerin behandelt. Ihren Posten als Novizenmeisterin musste sie räumen, und bei den Abstimmungen im Kloster entzog man ihr das Stimmrecht. Veronika jedoch erduldete dies Jahre lang in tiefer Demut und mit Heiterkeit, bis ihre Wundmale als echt anerkannt wurden. Daraufhin wurde die Heilige sogar 1716 Äbtissin des Klosters.

 

BEATO ANGELO D'ACRI

Beato Angelo de Acri  Geb. 19. Oktober 1669 

 †30. Oktober 1739

Die Bulle von Papst Leo XII für die Seligsprechung des heiligen Kapuziners der Stadt zu Füßen der Sila war wirklich das Wichtigste, was man der wunderbaren Persönlichkeit zuschreiben konnte. Er zog die Sympathie und Beachtung aller, die sich ihm näherten, auf sich. Zahlreich waren die Seelen, die von dem unernesslichen Glanz seiner Bescheidenheit, seiner Armut, seiner Bußfertigkeit, seinem Gebet etc. erleuchtet wurden. Diese großen Begabungen, viele Male aufgezeichnet, füllten stets seine Tage aus, die er in der dürftigen und schönen Erde Kalabriens verbrachte. Es ist zu unterstreichen, dass Frauen und Männer diesen Gottesmann aufsuchten für das Sakrament der Versöhnung, für ein christliches Gespräch und einen Rat, für einen Trost etc. Dieser Heilige mit einem Glauben mehr als robust, zog wegen seiner Haltung den Zorn und die Schläge des erbitterten Feindes, „des Teufels", auf sich, der zahlreiche Niederlagen zu ertragen gezwungen war. Es wird gern berichtet, dass der Teufel, als Beato Angelo diese Erde verließ, keck schreiend umherging, weil endlich der „Dieb von Acri" tot war, das heißt derjenige, der ihm viele Seelen geraubt hatte, die früher seine gewesen und es jetzt nicht mehr waren. Zahlreich sind die eidlichen Zeugenaussagen, die im „ Summarium`' ausgestellt im Museum bewahrt werden. Es ist schön zu lesen, dass der Teufel zunehmend Boden und Macht verlor durch die Bekehrungsaktionen des Heiligen von Acri, so geliebt gestern und noch mehr heute. Dieser bescheidene Mönch erhielt stets durch seine heroischen apostolischen Bewegungen mehr Freude für die Menschen und mehr Ehre für Gott. Beato Angelo lebte ein franziskanisches Leben gemäß dem Heiligen Franz von Assisi, der ein Modell der Heiligkeit für alle Generationen ist. Wie schön war es, was Paul VI zu Recht bestätigte, und zwar: es ist nötig, MEHR GEHÖR DEN ZEUGEN ALS DEN MEISTERN ZU GEBEN".

 

BEATO GAETANO CATANOSO

Geb. in San Lorenzo, Reggio Calabria, 14 Feb.1879 † Reggio Calabria, 4 April 1963

Er wurde vom Papst Johannes Paul II am 4. Mai 1997 selig gesprochen. Unter den ersten Heiligsprechungen durch dem neuen Papst Benedikt XVI, wurde Gaetano Catanoso am 23. Oktober 2005 heilig gesprochen.

Der selige Gaetano Catanoso wurde am 14. Februar 1879 im italienischen Dorf Chorio bei San Lorenzo geboren. Der Priester arbeitete unter anderem als kanonischer Pönitentiar in der Kathedrale und als Regens des Priesterseminars. Er wirkte zudem als Beichtvater verschiedener Ordenshäuser sowie als Krankenhausseelsorger und gründete die Kongregation der Schwestern der heiligen Veronika. Die tägliche Messe und die häufige Anbetung des Altarsakraments waren auch die Seele des Priesteramts des heiligen Gaetano Catanoso, der „sich dem Predigen, der Katechese, der Beichte, den Armen, den Kranken und der Begleitung von Priesterberufen widmete“.

 

BEATO SEBASTIÁN DE APARICIO

Beato Sebastián de Aparicio (1502-1600) 

Landwirt, Handwerker, Franziskaner Mönch. 
Analphabet, aber klug in den Tugenden.

Sein Körper ist unverwest
im Franziskanischen Kloster von Puebla, Mexiko

Geboren am 20 Januar 1502 in Galizien, Spanien geboren. Er starb mit 98 Jahren.

Mit 31 Jahren schiffte er sich ein nach Amerika und wurde Einzelhändler in Puebla, Mexiko. In Chapultepec das Randgebiet von Mexiko, erwirbt er mit 50 eine Hacienda (Vieh). Dennoch lebte er mit eindrucksvoller Einfachheit: er hatte kein Bett, aß die gleichen Tortillas wie seine Arbeiter, war bescheiden angekleidet. Mit dem erwirtschafteten unterstützte er die Armen. Die Arbeiter hatten wegen seinen Tugenden eine grosse Achtung von ihm, das Verhältnis war sehr freundschaftlich. ( Damals hatten die anderen Grundbesitzer sich viele Sklaven gehalten.)

Im Jahr 1573 hatten die Klarissenschwestern (clarisas) grosse Not, er half ihnen mit Waren, die beliefen sich auf ungefähr 20.000 Pesos.

Am 9 von Juni 1574, im Alter von 72 Jahren tritt er den Franziskanern bei und legt im Alter von 73 Jahren am 13 Juni 1575 das Gelübde ab.

Er war ein eifriger Anhänger der Jungfrau Maria, die er auch manchmal sah. Beato Sebastián hatte auch sehr viele Dämonenattacken zu bestehen. 

Er liebte die Tiere und hatte einen wundervollen Umgang mit diesen. 

Im Alter von 98 Jahren starb er gottergeben mit den Worten: „Ich glaube an die Auferstehung und an das ewige Leben „

Sehr viele Einwohner von Puebla sorgten sich seit der Beerdigung. Zwei mal wurde er ausgegraben und sein Gesicht sah aus wie die eines Mannes im Alter von 60 Jahren, wie er schlafe.

Er wurde 1787 selig gesprochen. 968 Wunder wurden seit dem Prozeß der Seligsprechung dokumentiert.

Mit Internetmaschinenübersetzer aus dem spanischem übersetzt. Der Webmaster wäre froh, wenn eine Person die Originalseite ins deutsche übersetzen könnte, da keine deutschen Texte existieren. E.Mail   kath-mail@gmx.ch http://www.corazones.org/santos/sebastian_deaparicio.htm

 

Hl. KARL von Sezze 

San Carlos de Sezze (1613-1670)

    San Carlos de Sezze

Geb. 19. Oktober 1613 in Sezze bei Rom, † 6. Januar 1670 in Rom

KARL von Sezze bürgerlich Carlo Melchiori
1882 Selig-, 1959 Heiligsprechung Gedenktag 7. Januar.

Der von Bauernsleuten abstammende K. war nach kurzer Grundausbildung vorerst Schafhirt und später Bauer. Mit 17 Jahren entschied er sich für ein zölibatäres Leben, wurde aber, scheinbar gegen den Willen der Eltern, Ordensmann und nicht Priester. Am 18. Mai 1635 trat er ins Kapuzinerkloster San Francesco in Nazzano ein und legte ein Jahr später die Profess ab. Bis 1640 lebte K. in folgenden Konventen: San Maria Seconda in Morlupo, San Maria delle Grazie in Ponticelli, San Francesco in Palestrina, San Pietro in Carpineto Romano, San Pietro in Montorio und San Francesco a Ripa in Rom, wo er nebst zwei Kurzaufenthalten in San Giovanni Battista al Piglio und San Francesco in Castelgandolfo, meistens lebte. Im Oktober 1648, während einer Messe, wurde K. stigmatisiert. Trotz seiner Aufgaben im Dienst des Konvents als Gärtner, Koch, Pförtner, Almosensammler und Sakristan gelang es ihm, ein intensives, beschauliches Leben zu führen und unermüdlich karitativ tätig zu sein. Laien wie auch hohe Geistliche liessen sich von K. leiten, dem eine ausserordentliche Gabe von Gott zugesagt wurde. Diese spricht auch aus seinem umfangreichen, mystischen Werk, das er trotz mangelhaften Lese- und Schreibkenntnissen verfaßt hat. In einem Häretiker- und einem Heiligsprechungsprozess trat K. als Ratgeber auf. Er soll auch die Pontifikate von Alexander VII. sowie diejenigen von Klemens IX., X., XI. vorausgesagt haben. Bei seinem Tode wurde die Stigmatisation entdeckt und von Ärzten als übernatürliche Wunde erkannt. - K. erlangte Bedeutung einerseits dank seiner anerkannten Stigmatisation und andererseits wegen seines asketischen Lebens und den daraus entspringenden mystischen Schriften.

 

Hl. Franziska von Rom  1384-1440

Bild: Die hl. Francescas wurde in der Kirche Santa Maria Nuova in Rom bestattet, die später nach ihr benannt wurde. Dort ist ihr hl. Leib unter dem Hochaltar zu sehen.

Im Jahre 1384 wurde Franziska geboren. Sie entstammte einer römischen Adelsfamilie. Zwar entschloß sich Franziska bereits mit elf Jahren, ehelos zu leben, doch die Eltern hatten sie bereits dem reichen Lorenzo Ponziani versprochen. 1396 wurde die Ehe zwischen den beiden Angehörigen des stadtrömischen Adels geschlossen. Sechs Kinder wurden den Eheleuten geboren, doch allein Battista überlebte die Eltern. Seine Geschwister verstarben bereits im Kindesalter. Im Zuge der Wirren um das Papsttum wurde auch die Stadt Rom mehrere Male militärisch bedrängt. 1408 bis 1409 erfolgte eine erste Besetzung der Stadt durch die Soldaten des Königs Ladislaus von Neapel (1386 - 1414). Bei einer zweiten Besetzung 1413 bis 1414 wurde Franziskas Gemahl Lorenzo nicht nur schwer verwundet, man verbannte ihn als Vertreter des römischen Adels zudem noch aus der Stadt und verschleppte seinen Sohn Battista als Geisel. Erst unter Ladislaus’ Schwester und Nachfolgerin, Johanna II. von Anjou (1415 - 1435), kehrten die Verbannten und die Kriegsgefangenen aus Neapel 1424 heim, unter ihnen Lorenzo und Battista. In dem Jahr der Heimkehr gab Lorenzo seiner Gemahlin die Einwilligung, von da an eine Josephsehe zu führen. Die Heilige gründete daraufhin in dem folgenden Jahr 1425 einen weiblichen Zweig des zu den Benediktinern gehörenden Olivetanerordens, die Olivetaner-Oblatinnen. Seit 1433 führten diese ein gemeinsames Leben in dem von St. Franziska gegründeten Tor dei Specchi, dem Spiegelturm. 1437, ein Jahr nach dem Tode Lorenzos, trat Franziska von Rom selbst bei den von ihr gegründeten Oblatinnen ein und übernahm nach ihrer Wahl zur Oberin auf Anraten ihres Seelenführers, des Olivetanerpriesters Don Giovanni Mattiotti, die Leitung des Spiegelturmes. Franziskas Liebe zu den Armen war längst zuvor bekannt geworden, als sie beispielsweise im Winter eigenhändig Abfallholz sammelte und es mit ihrem Esel den Frierenden brachte. Als die hl. Franziska noch in ihrem Palast wohnte, hatte sie Hilfesuchende aller Art empfangen und ihnen in geistlichen wie leiblichen Nöten beigestanden. Auch sorgte sie für die Kranken in den Spitälern, lange bevor sie Oblatin wurde. Bekannt waren auch die besonderen Gnadengaben Franziskas. Sie schaute nicht nur ihren Schutzengel, mit dem sie Gespräche führen durfte, ihr wurden auch viele weitere Visionen zuteil. In den letzten Jahre ihres irdischen Lebens sah sie ihn ständig an ihrer Seite und konnte in dessen verklärtem Licht nachts lesen und schreiben. Oft hatte sie Kämpfe mit Dämonen zu bestehen. Verzückung, wunderbare Heilungen und prophetische Weissagungen Franziskas waren nicht selten. Ihr erster Schutzengel entstammte dem untersten Chor, dem neunten. Der zweite war ein Erzengel, der dritte, der sie auf ihren Tod vorbereitete, gehörte zu den Mächten, dem siebenten Chor. Als die hl. Franziska am 9. März 1440 starb, verschied sie mit den Worten: „Die Himmel stehen offen, und die Engel steigen hernieder. Mein Erzengel winkt mir freundlich, ihm zu folgen.“ Papst Paul V. sprach Francesca 1608 heilig. Papst Pius XI. ernannte sie 1925 zur Schutzheiligen der Autofahrer. An ihrem Festtag gibt es eine große Autosegnung vor ihrer Kirche.

 

Stéfano Bellesini, Beato oder BEATO ESTEFANO BELLESINI

Beato Estéfano Bellesini

Geb. 25. November 1774 in Trient
† 2. Februar 1840 in Genazzano in Italien

Stephan Bellesini wurde 1904 selig gesprochen.

Der Priester und Augustiner-Eremit Stephan Bellesini wirkte nach der Aufhebung des Klosters als Generaldirektor der Schulen im Fürstentum Trient. Nachdem die Klöster im Kirchenstaat wieder eröffnet wurden, wurde er Novizenmeister, ab 1826 im Kloster in Gennazano, wo er auch als Pfarrer in der Gemeinde wirkte. Er starb während einer Cholera-Epidemie, weil er sich bei der Seelsorge angesteckt hatte.

 

Johannes Nepomuk Neumann

San Juan Newman
O
bispo Philadelphia, USA
Bischof von Philadelphia
geb. 28. März 1811 in Prachatica bei Budweis im Böhmerwald in Tschechien
† 1860 in Philadelphia in den USA

Johannes Nepomuk Neumann wurde 1977 heilig gesprochen.

Johannes Nepomuk Neumann absolvierte Schule und das Studium der Theologie in Budweis und Sprachstudien in Prag - er sprach acht Sprachen. Ohne Priesterweihe - der Weihetermin seines Studienkurses war wegen eines Überangebotes von Priestern aufgeschoben worden - ging er voller Ungewissheit über seine Zukunft nach Amerika. 1836 kam Neumann in New York an; drei Wochen später war er zum Priester geweiht, sein erster Einsatzort waren die Niagarafälle, wo er die deutschen, irischen und französischen Katholiken betreute. Am Rande der Erschöpfung beschloss er 1840, in den Orden der Redemptoristen einzutreten, da er allein auf sich gestellt nur schwer überleben konnte. 1844 wurde er Leiter des Pittsburger Klosters, 1846 Leiter aller amerikanischen Niederlassungen des Ordens. Er gab zwei Katechismen heraus, veröffentliche Artikel und wurde schließlich als 41-jähriger zum Bischof von Philadelphia ernannt. Als Bischof hielt sich Neumann vor allem an die einfachen und armen Leute; ihnen fühlte er sich verwandt, mit ihnen aß er Kartoffelsuppe, spülte selbst in der Küche, brachte in einem Tuch verpackt seinen Ministranten Ostereier. In einer guten Schulausbildung sah er den entscheidenden Schlüssel für eine Verbesserung der sozial schwachen Schichten. Über hundert Schulen richtete er in seinem Bistum ein und legte so den Grundstein für das kirchliche Pfarrschul-System im heutigen Amerika. Gleichzeitig ging es ihm immer um den einzelnen Menschen; kein Priester in seiner Diözese soll mehr Stunden im Beichtstuhl verbracht haben als er. Völlig ausgezehrt brach er nach achtjähriger Amtszeit auf der Straße zusammen und starb. 

 

 

Virginia Centurione Bracelli

Virginia Centurione Bracelli (* 2. April 1587 in Genua; † 15. Dezember 1651 in Genua) war Wohltäterin, Ordensgründerin und Mystikerin. Sie ist von Papst Johannes Paul II. 1985 in ihrem Geburtsort selig gesprochen und im Jahr 2003 unter die Heiligen der römisch-katholischen Kirche aufgenommen worden.

Die Herzogstochter musste gegen ihren Willen im Alter von 15 Jahren heiraten und gebar in der Ehe mit Gaspare Grimaldi Bracelli zwei Töchter. Fünf Jahre nach der Heirat starb ihr Mann. Sie erzog ihre Kinder im Hause der Schwiegereltern.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich ihr Faible zur Nächstenliebe. In den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Genua und Savoyen in den Jahren 1624 und 1625 bot sie Verfolgten eine Heimstatt. Als die Schwiegermutter 1625 gestorben war, gründete Virginia das Zentrum des Herrn der Barmherzigkeit, des Beschützers der Armen, Jesus Christus. Sechs Jahre später kümmerte sich Virginia in einem weiteren Anwesen um die Versorgung von Pestkranken und Hungernden. Die von ihr gemanagte Schwesternschaft linderte die Nöte von über 300 Bedürftigen. Auf die Leitungsaufgaben in Armenhaus und Ordensgemeinschaft verzichtete Virginia nach einigen Jahren, weil sie sich ganz der seelsorgerisch-samaritischen Arbeit für die Armen auf der Straße annehmen wollte. In Meinungsverschiedenheiten der Stände in Genua konnte sie oft als Vermittlerin bewähren. Einen Namen machte sie sich auch als Mystikerin.

 

Leiche von Pater Pio exhumiert !

Vierzig Jahre nach dem Tod von Pater Pio ist die Leiche exhumiert worden.

Exhumierter Leichnam Hl. Pater Pio

24.04.2008
Hl. Pater Pio zur Verehrung ausgestellt

Vierzig Jahre nach dem Tod von Pater Pio sind viele Gläubige nach San Giovanni Rotondo gekommen, um seinen exhumierten Leichnam zu sehen. 

Obwohl der Zeitpunkt der Exhumierung geheim war, versammelten sich viele Leute zum Gebet vor der Kirche. Die Sargöffnung fand unter der Leitung von Bischof Domenico D'Ambrosio statt. D'Ambrosio sagte anschließend; Padre Pios Fingernägel sahen aus, als ob sie gerade eine Maniküre hinter sich hätten.

Pater Pio lebte von 1887 bis 1968. Mit 23 Jahren hatte er erstmals die Stigmata an seinen Händen, Füßen und Brust. Bereits zu Lebzeiten wurde er wie ein Heiliger verehrt. Im Jahr 2002 sprach Papst Johannes Paul II. Pater Pio heilig.
Link Pater Pio


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03.03.2008 10:36 - Quelle APA


Leichnam von Padre Pio exhumiert

Anlässlich des bevorstehenden 40. Todestages ist der Leichnam des italienischen Heiligen Padre Pio in der Nacht auf Montag exhumiert worden.

Die Exhumierung der sterblichen Überreste des Franziskaner-Mönchs, der einer der am meisten verehrten Heiligen in Italien ist, wurde in Anwesenheit einer Kommission aus mehreren Ärzten, eines vatikanischen Experten und einer Nichte des Heiligen durchgeführt.

Am 24. April soll die Leiche öffentlich ausgestellt werden. Bis dahin wird der Leichnam in einer Krypta der Kirche Santa Maria delle Grazie aufbewahrt.

"Einige Teile des Leichnams, wie die Füße, sind intakt", sagte Erzbischof Domenico Umberto D'Ambrosio. "Wir hoffen, dass auch der Papst zum Leichnam von Padre Pio pilgern wird."

Am 23. September, dem Jahrestag seines Todes, soll das Grab des 2002 heiliggesprochenen Padre Pio in eine neue Kirche überführt werden, die vom Stararchitekten Renzo Piano in der südital- ienischen Ortschaft San Giovanni Rotondo - 40 km nordöstlich von Foggia - erbaut wurde.

Das kleine Dorf im Hinterland Apuliens, in dem der Mönch gelebt und Wunder gewirkt hatte, ist längst einer der größten Wallfahrtsorte Europas. In der 27.000-Einwohner-Gemeinde gibt es 194 Hotels, 132 Bars und 110 Restaurants.

Die Einweihung der Piano-Kirche soll zur Belebung des Pilgerstroms nach San Giovanni Rotondo beitragen, der rückläufig ist. Trotzdem werden auch dieses Jahr sechs Mio. Besucher erwartet.

Padre Pio ist in Italien der Volksheilige Nummer Eins. Die Hälfte aller Italiener dürfte den Kapuzinermönch um Hilfe anrufen, wenn sie sich in irgendeiner Notsituation befinden.

Der 1887 als Francesco Forgione in der Region Kampanien geborene Kapuziner verbrachte bis zu seinem Tod ein halbes Jahrhundert in San Giovanni Rotondo.

Quelle: APA

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AP - Rom

Vertreter der katholischen Kirche haben den Leichnam des italienischen Volksheiligen Padre Pio exhumiert. Er soll aus Anlass seines 40. Todestages in diesem Jahr aufgebahrt werden, damit die Gläubigen vor dem Toten ihre Gebete sprechen können.

Die Leiche sei kaum verwest,
erklärte am Montag Bischof Domenico D'Ambrosio, der die Exhumierung am Vorabend überwacht hatte. «Padre Pios Fingernägel sahen aus, als ob sie gerade eine Maniküre hinter sich hätten.

»Der vom Volk sehr verehrte Kapuziner war zu Lebzeiten mit blutenden Wundmalen - ähnlich den Kreuzigungswunden Jesu Christi - stigmatisiert. Zeichen für diese Wunden seien an der Leiche nicht zu finden gewesen, sagte der Bischof.

Pio war vor sechs Jahren vom damaligen Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen worden. Zu den Wundertaten des 1968 verstorbenen Mönches gehört nach kirchlicher Darstellung unter anderem die Heilung eines Jungen in Süditalien, wo Pio gelebt und gewirkt hat.

Kritiker des Kapuzinermönches hatten die Echtheit seiner Wundmale, die bei Pio schon früh auftraten und bis zu seinem Tod anhielten, bestritten. Der Vatikan hatte dem Padre angesichts seiner stetig wachsenden Anhängerschaft sogar das öffentliche Abhalten von Messen und die Abnahme von Beichten untersagt.

Einer der wichtigsten Fürsprecher Pios bei der Heiligsprechung war Johannes Paul II., der als junger Priester extra aus Polen nach Italien gereist war, um den Padre zu sprechen. Die Heiligsprechung von Padre Pio zog damals rund 200.000 Pilger nach Rom.


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Spiegel online 3.3.2008



Überreste von Pater Pio kaum verwest

Sein Konterfei klebt in Restaurants, er wird verehrt wie Elvis: In Italien ist Pater Pio der Star unter den Heiligen. Nun ließ die katholische Kirche den Leichnam des italienischen Geistlichen exhumieren - und musste Erstaunliches feststellen.

Rom - Pater Pio soll aus Anlass seines 40. Todestages am 23. September aufgebahrt werden, damit die Gläubigen vor dem Toten ihre Gebete sprechen können. Seine Leiche soll in der von Stararchitekt Renzo Piano erbauten Kathedrale im apulischen Dorf San Giovanni Rotondo ausgestellt werden.

Die Leiche sei kaum verwest, erklärte Bischof Domenico D'Ambrosio, der die Exhumierung gestern Abend überwacht hatte. "Pater Pios Fingernägel sahen aus, als ob sie gerade eine Maniküre hinter sich hätten." Pater Pio, der von vielen Gläubigen als zweiter Christus verehrt wird, war aufgrund seiner Stigmata - blutenden Wundmalen ähnlich den Kreuzigungswunden Jesu Christi - eine der umstrittensten Persönlichkeiten Italiens -Zeichen für diese Wunden seien an der Leiche nicht zu finden gewesen, sagte der Bischof.




Pio war vor sechs Jahren vom damaligen Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen worden. Zu den Wundertaten des 1968 verstorbenen Mönches gehört nach kirchlicher Darstellung unter anderem die Heilung eines Jungen in Süditalien, wo Pio gelebt und gewirkt hat.


Kritiker des Kapuzinermönches hatten die Echtheit seiner Wundmale, die bei Pio schon früh auftraten und bis zu seinem Tod anhielten, bestritten. Der Vatikan hatte dem Padre angesichts seiner stetig wachsenden Anhängerschaft sogar das öffentliche Abhalten von Messen und die Abnahme von Beichten untersagt.

Einer der wichtigsten Fürsprecher Pios bei der Heiligsprechung war Johannes Paul II., der als junger Priester extra aus Polen nach Italien gereist war, um den Pater zu sprechen. Die Heiligsprechung von Pater Pio zog damals rund 200.000 Pilger nach Rom.


han/AP

 

 

Hl. Bischof Rafael Guízar Valencia  Bischof von Veracruz
Rafael Guízar y Valencia Geb. 26. April 1878 in Cotija de la Paz im Bundesstaat Michoacán in Mexiko
† 6. Juni 1938 in Mexiko City in Mexiko

1995 wurde Rafael Guízar y Valencia von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. 2006 sprach Papst Benedikt VXI ihn als den ersten als Katholik in Lateinamerika Geborenen heilig.

Der unverweste Leichnam bei der 2. Grablegung in der Kathedrale von Xalapa 1954 Der unverweste Leichnam bei der 2. Grablegung in der Kathedrale von Xalapa 1954

Als man die sterbliche Hülle von Rafael Guízar y Valencia 1950 vom alten Pantheon in Xalapa in die Krypta der Kathedrale übertragen wollte, fand man seinen Leichnam unverwest, worauf das Verfahren zur Seligsprechung beantragt wurde.

Rafael Guízar y Valencia wurde als viertes von elf Kindern geboren. Im Alter von 23 Jahren empfing er in Zamora die Priesterweihe und wirkte dann als Spiritual im Priesterseminar von Zamora; sein Bruder Antonio war inzwischen Erzbischof von Chihuahua geworden. Bald wurde er von von Papst Leo XIII. zum Apostolischen Missionar berufen und entfaltete in mexikanischen Dörfern eine außerordentliche Evangelisationsarbeit, bei der er sich eines selbst geschriebenen Katechismus bediente. In der Zeit der mexikanischen Revolution von 1910 und in der grausamen Verfolgungszeit kümmerte er sich in Veracruz um die Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen und deren Angehörigen. Im Juli 1919 wurde er von Papst Benedikt XV. in Havana auf Kuba zum Bischof von Veracruz ernannt; die Bischofsweihe empfing er in der kubanischen Hauptstadt durch den dortigen apostolischen Nuntius, Erzbischof Tito Trocci. Als Bischof kümmerte er sich intensiv um das Priesterseminar und etablierte es neu in Xalapa.

Während der klerikalen Verfolgungszeit hatte Guízar y Valencia zeitweise weder einen festen Wohnsitz noch eine Unterkunft. Im Volksmund erzählte man sich wundersame Geschichten, etwa die Heilung eines Besessenen, dem der Bischof die konsekrierte Hostie in die Hand gelegt habe, oder Schwebezustände während der Eucharistiefeier, die das Volk als Zeichen der Heiligkeit betrachtet habe. Er erhielt zahlreiche Morddrohungen und flüchtete ins Exil in die USA, nach Guatemala und Kuba. Auch dort war er missionarisch tätig. Später kehrte er kurzfristig nach Mexico zurück, wurde aber bald darauf wieder gezwungen, das Land zu lassen und missionierte erneut in den USA, Kuba, in Guatemala und Kolumbien. 1929 kehrte er nach Mexiko in seine Diözese zurück.

1931 wurde der Druck auf die Kirche und den Bischof erneut erhöht. Der Regierungschef von Veracruz, Adalberto Tejeda, erließ ein Gesetz, dass auf 100.000 Einwohner nur ein Priester kommen dürfe; Guízar y Valencia floh zum dritten Mal und ging nach Puebla und Mexico City, kehrte schließlich aber wieder nach Veracruz zurück. Nach einer schmerzvollen Krankheit starb er in einem Haus in Mexico City. Quelle: http://www.heiligenlexikon.de/BiographienR/Rafael_Guizar_Valencia.html

 

 

 

Katharina von Bologna

 8. September 1413 in Bologna ; † 9. März 1463  war eine katholische Mystikerin . Sie wurde 1712 heiliggesprochen .

Aus adligem Haus stammend lebte Katharina nach einer humanistischen Ausbildung am Hof der Este . 1426 wandte sie sich dem religiösen Leben zu. Sie gründete 1431 ein Klarissenkloster in Ferrara , 1456 ein weiteres in Bologna, dem sie bis zu ihrem Tod vorstand. Ihr werden mehrere Wunder zugeschrieben, auch ist ihr Leichnam nach dem Tode unverwest.

 

Die Heilige Rita von Cascia

Nonne, Mystikerin
* 1380 (oder 1360) in Rocco Porena bei Cascia in Umbrien
† 20. Mai 1447 in Cascia

Der seit fast 600 Jahre alte und unverweste Körper der Heiligen Rita.

Rita wurde gegen ihren Willen zur Ehe gezwungen. Nach 18 Ehejahren wurde ihr gewalttätiger Mann ermordet. Die beiden Söhne schworen Blutrache, Rita betete, dass sie lieber sterben sollten als zu Mördern werden, was tatsächlich geschah. Rita wollte nun als Augustiner-Eremitin in Cascia ins Kloster eintreten, wurde aber abgewiesen. Die Überlieferung berichtet, dass daraufhin Johannes der Täufer, Augustinus und Nikolaus von Tolentino in einer nächtlichen Vision der Rita erschienen und sie zur Klosterpforte führten, worauf sie eingelassen wurde. Sie führte nun ein Leben in strengster Entsagung und Buße. Ihre mystischen Erfahrungen reichten bis zur Sigmatisierung durch die Wundmale der Dornenkrone im Jahr 1443: ein Dorn aus Jesu Krone bohrte sich in ihre Stirn, sie trug von da ab die schmerzende und offene Wunde 15 Jahre lang bis zu ihrem Tod. Vor ihrem Ableben habe sie gebeten, ihr eine Rose aus dem Garten zu bringen; obwohl es bitterkalter Winter gewesen sei, habe ein Rosenstrauß geblüht.

Bald nach Ritas Tod geschahen an ihrem Grab viele Wunder, schnell verbreitete sich ihr Verehrung. Zehn Jahre nach ihrem Tode wurde ihr unversehrter Leib in die Sakristei ihres Klosters übertragen. 1946 wurde in Cascia neben dem alten Kloster eine Basilika gebaut, sie ist ein vielbesuchter Wallfahrtsort: in Italien übertrifft nur Antonius Rita an Volkstümlichkeit. In Erinnerung an das Rosenwunder werden in Italien am 22. Mai sogenannte "Rita-Rosen" geweiht. Eine Bruderschaft, 1904 in Rom gegründet, führt ihren Namen. Auch in Südamerika und auf den Philippinen sind ihr viele Kirchen geweiht.

 

 

MARÍA DE JESUS DE AGREDA

Venerable María de Jesús de Agreda Spanische Franziskanerin und Mystikerin. 

* 2.4. 1602 in Agreda (Soria/Spanien), † 24.5. 1665

Ratgeberin König Philipp IV. von Spanien.

MARÍA DE JESUS DE AGREDA, (María Coronel),  trat mit 17 Jahren zusammen mit der Mutter und Schwester in das von ihren Eltern gegründete Franziskanerinnenkloster der Unbefleckten Empfängnis in Agreda ein und wurde bereits mit 25 Jahren Äbtissin des Konvents. Der Vater und zwei Brüder wurden gleichfalls Franziskaner.
Maria von Jesus von Agreda starb an Pfingsten 1665 eines seligen Todes. Bei der amtlichen Öffnung ihres Sarges anlässlich ihres Seeligsprechungs- Prozesses im Jahre 1849 fand sich ihr Körper unverwest und verströmte himmlischen Duft.

Die mit Visionen begabte Mystikerin erregte bald Aufsehen. 1643 kam König Philipp IV. von Spanien Rat suchend zu ihr und stand von da an bis zu ihrem Tod in geheimem Briefwechsel mit Maria v. Agreda. Die später veröffentlichte, über 600 Schreiben umfassende Briefsammlung gibt zum einen Aufschluß über den wankelmütigen Charakter des Königs und zum anderen im Kontrast dazu die erstaunliche Fähigkeit der Maria v. Agreda, nicht nur geistliche Ratschläge zu erteilen (Glaube, Gebet, christliche Sitten, etc.), sondern dem König auch für die Regierungsgeschäfte des Landes konkrete Vorschläge zu machen. Die Mystikerin hat zahlreiche Schriften verfaßt, die posthum erschienen. Hauptwerk ist die »Mística ciudad de Dios« (Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria), das in Spanien sehr verbreitet und in verschiedene Sprachen übersetzt wurde (bis heute über 130 Auflagen in verschiedenen Sprachen). 

Das Werk ist in Form eines erbaulichen Marienromans geschrieben, der auf den Visionen der M. beruht. Sie hatte es auf Anweisung ihres Beichtvaters nach 1637 niedergeschrieben, dann aber selbst, u. U. aus Furcht vor der Inquisition, vernichtet. Zwischen 1650 und 1660 entstand die heute erhaltene Fassung. Die »Mística Ciudad« drückt eine mystizistische Frömmigkeit aus, die neben den Offenbarungsquellen auch apokryphe Schriften und Überlieferungen der Volksfrömmigkeit einbezieht. Das Werk fand neben begeisterter Aufnahme scharfe Ablehnung. Hauptanklagepunkte bei den Gegnern waren eine übersteigerte Mariologie, unkritischer Gebrauch legendarischen Materials und der Anspruch, aufgrund persönlicher Offenbarungen zu schreiben. In Spanien befassten sich auf Anweisung König Karls IV. vier Universitäten mit der »Mística Ciudad« und erteilten ebenso wie die Universitäten Löwen und Toulouse ein positives Votum, während die Sorbonne 1696 einige Sätze verurteilte und das Buch 1713 sogar vorübergehend auf den Index gesetzt wurde, obwohl Papst Innocenz XI. selbst die Lektüre erlaubt hatte. In Deutschland setzte sich Eusebius Amort OSA (»De revelationibus«, Augsburg 1744) kritisch mit der Schrift auseinander. Dadurch entstand eine heftige Kontroverse, u. a. mit den Franziskanern Diego González Matheo und Landelin Maier, die Maria v. Agreda verteidigten. Kurfürst Max III. Joseph griff in den Streit ein, indem er Amort Schweigen auferlegte. Seitens des Gallikanismus, Jansenismus und der Aufklärung kam die hauptsächliche Kritik. 

Nach der Dogmatisierung der Unbefleckten Empfängnis 1851 gab es erneutes Interesse für das Schrifttum der Maria v. Agreda, die dezidiert für diese Lehre eingetreten war. Sie gilt trotz der Kontroversen als eine der herausragenden Gestalten der spanischen Spiritualität des 17. Jhds. Weiteres

 

Heilige Candida

Santa Cándida

Geboren vermutlich im 3./4. Jahrhundert in Rom, dort vermutlich im 3./4. Jahrhundert gestorben.

Candida starb mit weiteren Gefährten in der Zeit des frühen Christentums in Rom als Märtyrerin. Als Glaubenszeugen, die mit ihr starben, werden ferner benannt: Felix, Foricia, Adausia und Gemellina. Zahlreiche weitere Christen, deren Namen nicht überliefert sind, sollen jedoch mit diesen Gemeinsam in den Martertod gegangen sein. Papst Paschalis I. übertrug die Gebeine Candidas an einem 29. August in die römische Kirche Santa Prassede, wovon sich der heutige Gedenktag ableitet.

 

Weitere unversehrte Pers. aber ohne Text. 

Wenn Sie Informationen über diese Personen haben, senden Sie diese bitte an kath-mail@gmx.ch

 

Hl. Casimiro, rey de Polonia


Siervo de Dios, Padre José Luis Ruani


Hl. Maria Crucificada Paola de la Rosa


Beata Narcisa de Jesús, Guayaquil, Ecuador


Beata María de San José
Agustinas de Sta. Rita


San Liberato
Mártir de Isernia


Beata Osanna de Mantua


Beata Mattia Nazarei

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Hl. María Francisca de las Cinco Llagas


 

Hl. Maria Magdalena von Pazzi


Nonne, Mystikerin
* 2. April 1566 in Florenz
+ 25. Mai 1607 daselbst
Patronin von Neapel und von Florenz. Ihr Leichnam ist bis heute unverwest.

Ihr Tag ist der 25. Mai.
Eine bedeutende Mystikerin des 16. Jahrhunderts war die heilige Maria Madgalena von Pazzi (1566–1607), geborene Caterina de Pazzi. Das Leben der adligen italienischen Nonne wurde von schmerzhaften Krankheiten und zahlreichen mystischen Visionen geprägt. Sie gilt als Patronin von Florenz, Neapel und der Barfüßer. Caterina de Pazzi wurde am 2. April 1566 in Florenz (Italien) als Tochter des Adligen Camillo Geri de Pazzi geboren. Unter Anleitung ihrer Mutter, die aus der vornehmen Familie der Buondelmonti stammte, verharrte sie bereits als Neunjährige bis zu einer halben Stunde im Gebet. Mit zehn Jahren empfing Caterina zum ersten Mal die heilige Kommunion. Bereits damals gelobte sie, ihr Leben lang jungfräulich zu bleiben. Im Alter von zwölf Jahren hatte sie beim Betrachten eines Sonnenuntergangs, der sie erzittern ließ und sprachlos machte, ihre erste Vision. Als 14-Jährige besuchte sie die Schule des Convents von Cavalarese. Mit 16 Jahren trat Caterina de Pazzi im Dezember 1582 in das Karmelitenkloster „Santa Maria degli Angeli“ in Florenz ein. Sie entschloss sich für den Karmelitenorden, weil dessen Schwestern täglich zur heiligen Kommunion gingen, was damals unüblich war. 1583 wurde sie eingekleidet und trug fortan im Orden den Namen „Maria Magdalena“. Am 29. Mai 1584 legte sie auf dem Krankenbett ihr Gelübde als Karmelitin ab. Nach ihrem Gelübde erlebte Maria Magdalena von Pazzi 40 Tage lang täglich eine Vision. Von 1585 bis 1590 litt sie an qualvollen körperlichen und seelischen Krankheiten. Bis zu ihrem Tod hatte sie eine Serie von Visionen, die mit starken Schmerzen verbunden waren. Die Äußerungen Maria Magalenas während der Visionen wurden von ihren Mitschwestern aufgeschrieben. 1590 nahmen die Qualen ein Ende, was Maria Magdalena von Pazzi mit den Worten kommentierte: „Das Gewitter ist vorüber. Dankt und preist mit mir meinen liebenswürdigen Schöpfer“. Am 25. Mai 1607 starb die große Mystikerin im Alter von nur 41 Jahren in ihrem Kloster. Sie wurde im Karmelitenkloster in Florenz-Carecci zur letzten Ruhe gebettet. Ihr Leichnam ist nicht verwest. Papst Klemens IX. (1600–1669) sprach Maria Magdalena von Pazzi 1669 heilig. Ihr Gedenktag fällt auf den 25. Mai.

 

 

Katharina von Genua

Eine bedeutende Mystikerin war die heilige Katharina von Genua (1447–1510), geborene Katharina von Fieschi. Die italienische Adlige widmete die zweite Hälfte ihres Lebens der Pflege von Kranken und besaß großen Einfluss auf die katholische Reformbewegung. Sie gilt als Patronin von Genua und seit 1944 als Zweitpatronin der italienischen Krankenhäuser.

Am 15. September 1510 starb Katharina im Alter von 53 Jahren in ihrer Heimatstadt. 18 Monate nach ihrer Beisetzung öffnete man ihren Sarg noch einmal und fand ihre Leiche unverwest und wohlriechend vor. Bald nach ihrem Tod wurde sie „Katharina von Genua“ genannt. Papst Klemens XII. (1652–1740) sprach sie 1737 heilig. Ihr mumifizierter Leichnam ruht in der Kirche „Santa Caterina e S.ma Annunziata“ in Genua.

 

Die Körper der Heiligen von Vodnjan in Istrien Kroatien

 
Mumie des Leon Bembo

Hinter dem Hauptaltar liegen in einer gedämpften Beleuchtung die Kristallsarkophage mit den sterblichen Überresten vieler Heiliger, insbesondere der hl. Leone Bembo, der hl. Giovanni Olini und die hl. Nicolosa Bursa sowie die Gebeine des hl. Sebastian und der hl. Barbara. Insgesamt befinden sich hier 370 Relliquien und die sterblichen Überreste von 250 kanonisierten Heiligen. Bis heute gibt es keine wissenschaftliche Erklärung für ihren in diesem Maße unversehrten Zustand; allgemein wird davon ausgegangen, dass Leichen nur unter bestimmten Bedingungen so lange erhalten bleiben können: durch niedrige Temperatur, wenn der Tod durch die Einnahme von Arsen erfolgte und wenn der Leichnam in eine mit Eisenionen und Taninsäure angereicherte Erde vergraben wird - doch all das trifft für die Mumien in der Kirche nicht zu, es bleibt daher auch weiterhin in den Schleier der Geheimnisse gehüllt.

 

Leone Bembo war Venezianer und Kaplan am Hof des Dogen, der ihn zum Abgesandten nach Syrien benannte.

Im Krieg wurde er schwer verwundet und kehrte entstellt nach Venedig zurück, wurde dort aber wegen seiner Entstellung nicht wiedererkannt und lebte als unbekannter Bettler bis zu seinem Tod im Jahr 1188. Zweiundzwanzig Jahre später wurde ein blindes Mädchen beim Anblick seines Grabes geheilt und konnte wieder sehen; zahlreiche weitere wundersame Heilungen geschahen und es wurde beschlossen, den Leichnam zu exhumieren. Der völlig unversehrt vorgefundene Leichnam wurde in einen hölzernen Sarkophag gelegt, von dem noch die von Paolo Veneziano gemalte Sargbedeckung erhalten ist. Bei der Mumie sind noch die Gliedmaßen erhalten und sie ist in ein Bischofsgewand gekleidet mit einer Bischofsmütze und einem goldenen Hirtenstab.

 

Auch der hl. Giovanni Olini war Venezianer und bemühte sich als Pfarrer der Kirche des hl. Zane Decollato während einer fürchterlichen Pestepidemie um die Armen und Kranken.

Er starb 1300 im Alter von 85 Jahren. Besonders nach einigen Heilungen, die um das Jahr 1389 geschehen sein sollen, wurde sein Grab zur Pilgerstätte. Nach dem das Benediktinerkloster, in dem die Leiche Olinis lag, verlassen wurde, übernahm der Maler Gaetano Gresler die vollständig erhaltene Leiche und brachte sie nach Vondjan. Seine rechte Hand ist in einer Stellung, als ob er gerade seinen Segen gäbe.

 

Nikolosa Bursa wurde in Koper geboren und zog 1465 ins Benediktinerkloster San Servolo in Venedig, wo sie Vorsteherin des Klosters wurde.

Nahezu unglaublich ist, was über die Heilige Nikolosa Bursa, die dritte Mumie von Vodnjan, berichtet wird. Die aus Koperilstrien stammende Frau war Vorsteherin vom Benediktinerkloster San Servolo in Venedig. Sie starb am 24. April 1512 - wie sie es ihren Schwestern lange vorausgesagt hatte. Als die Nonnen 14 Jahre später ihr Grab öffneten, um sie umzubetten, mussten sie verwundert feststellen: Nikolosas Körper war nicht zerfallen, von der Leiche ging sogar ein "herrlicher Duft unbekannten Ursprungs" aus. Eine Untersuchung durch die katholische Kirche, die drei Tage und Nächte dauerte, konnte das Rätsel allerdings nicht lösen. Nach 163 Jahren wurde das Grab der Äbtissin, in deren Gegenwart 50 wundersame Heilungen erfolgt sein sollen, erneut geöffnet. Und wieder fand man ihren Leichnam unversehrt vor. Es wird sogar behauptet, daß die Haut der Toten immer noch elastisch sei. Bioenergetiker wollen außerdem festgestellt haben, daß von der Mumie eine Energie ausgeht, die noch im Umkreis von 16 Metern messbar ist.

Saint Germaine
Germane Cousin
Germana von Pibrac
Geb. um 1579 in Pibrac bei Toulouse in Frankreich
+ 15. Juni 1601 daselbst
Seeligsprechung am 7. Mai, 1854
Kanonisation: am 29. Juni1867 wurde Germane von Papst Pius IX. heilig gesprochen.
Attribute: mit Schaf, Rosen und anderen Blumen
Patronin der Hirtinnen und der Behinderten

Die hervorragende Tugend dieser Heiligen war ihre Geduld. Germaine konnte ihr Kreuz so ausdauernd tragen, weil sie sich der Hilfe Gottes sicher war. Und Gott wirkte Wunder, um zu zeigen, dass sie heilig war. Aufgrund von Renovierungsarbeiten an der Kirche Pibracs im Jahre 1644 wurde sie versehentlich exhumiert. Man erkannte sie an ihrer deformierten Hand und ihr ganzer Körper war unverwest. Nachdem sie für ein Jahr zur Verehrung ausgestellt wurde, legte man ihren Körper in einen bleiernen Sarg und brachte diesen in die Sakristei.
Sechzehn Jahre später war ihr Körper immer noch gut erhalten und man schrieb ihr Wunder zu. Ihre Überreste verbleiben nun in der Kirche von Pibrac und jedes Jahr gibt es an ihrem Gedenktag, dem 15. Juni, eine Pilgerfahrt dorthin.

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Heiliger Benedikt

Der heilige Benedikt hatte während seines Lebens eine große Andacht zu dem heiligen Kreuze; oft bediente er sich des Kreuzzeichens, nicht bloß um seine eigenen schweren Versuchungen zu überwinden, sondern um auch in wunderbarer Weise die bösen Absichten und Blendwerke des Teufels zu vernichten, wie man in dem zweiten Buche der Dialoge des heiligen Papstes Gregor des Großen liest. Voll Vertrauen auf die Kraft dieses heiligen Zeichens haben auch die geistlichen Söhne des heiligen Benedikt durch das Kreuz unzählige Wunder gewirkt: durch dasselbe gab der heilige Maurus einem Blinden das Gesicht wieder und heilte der heilige Plazidus viele Kranke; und stets war im Benediktinerorden das Kreuz der Gegenstand einer ganz besonderen Liebe und Verehrung. Kein Wunder also, dass man schon in alter Zeit den heiligen Patriarchen der abendländischen Mönche mit dem heiligen Kreuze darzustellen begann. Die Wunder wuchsen buchstäblich unter seinen Füßen. Man könnte meinen, eine übernatürliche Macht stehe ihm willkürlich zu Befehl, und er könne davon ohne Maß und bei der kleinsten Gelegenheit Gebrauch machen, „wahrhaftig" sagt ein Zeuge seines Lebens. „Man würde fast glauben, dass dieser Pater aus Gewohnheit und zum Zeitvertreib Wunder wirke." Er verehre ganz besonders die Benediktus-Medaille, die als sicheres Schutzmittel gegen die höllischen Geister gilt. Sie begleitete ihn durch sein ganzes Leben bei seinen Heilungen. Als Priester hatte er die Seelenschau, sah oft bei der hl. Kommunion das Jesuskind. Er blieb nach dem Tode unverwest.

Hl. Stephan von Ungarn

In der Universalkirche wird der Festtag des Hl. Stephan von Ungarn zwar schon am 16. August (dem Tag nach seinem Todestag) begangen, ich halte mich aber als gute Ungarin an den ungarischen Kalender...

Stephan (ca. 975-1038) war der erste König Ungarns (und der erste christliche Herrscher des Landes). Er legte die Weichen für die weitere Entwicklung des Landes und verankerte dieses unwiderruflich im westlichen Christentum.

Bereits sein Vater, Fürst Géza, hatte erkannt, dass die Ungarn nur dann auf Dauer in Mitteleuropa überleben können, wenn sie sich in die Reihe der europäischen christlichen Staaten einreihen. Daher ließ er seinen Sohn (dessen Geburtsname noch Vajk war) im christlichen Glauben erziehen und verheiratete ihn mit der bayerischen Prinzessin Gisela.

Nach dem Tod von Géza brach allerdings ein Machtkampf zwischen dem Thronfolger Stephan und seinem Verwandten Koppány aus. (Nach Tradition der heidnischen Ungarn wäre nicht der Sohn, sondern der älteste männliche Verwandte erbberechtigt gewesen.) In der Entscheidungsschlacht wurde Koppány getötet, sein Leichnam viergeteilt und auf den wichtigsten Burgen des Landes ausgesteckt. (Mittelalter eben....)

Stephan stellte sich die Frage, durch wessen Legitimation er König werden sollte: sollte er vom byzantinischen Kaiser, vom römisch-deutschen Kaiser oder vom Papst eine Krone erbitten? Schließlich entschied er sich für den Papst - wodurch er auch die Unabhängigkeit des jungen ungarischen Königreichs von den weltlichen Machtzentren des damaligen Europa unterstrich. Er wurde um das Jahr 1000 zum König gekrönt (mit einer mittlerweile verloren gegangenen Krone - die heute als Stephanskrone bekannte Krone stammt aus einer späteren Zeit).

Stephan bemühte sich um die Errichtung eines Staates, errichtete zahlreiche Kirchen und Klöster, und begrüßte auch Siedler fremder Völker im Land. Seinen Sohn Emmerich (Imre) ließ er vom italienischen Priester Gerhard erziehen, und hinterließ dem Kronprinzen ein Buch mit persönlichen Ratschlägen und Unterweisungen.

Der Hl. Emmerich, ein besonders frommer junger Mann, fühlte sich allerdings zur Keuschheit berufen. (Nicht gerade günstig für einen Thronfolger...) Das Problem stellte sich dann allerdings gar nicht, er starb nämlich noch zu Lebzeiten seines Vaters unter ungeklärten Umständen während einer Wildschweinjagd.

Stephan war am Boden zerstört, seine letzten Jahre vergingen in Sorge um sein Erbe. Da er vermutete, dass ein heidnischer Verwandter von ihm, ein gewisser Vazul, nach dem Thron trachten könnte, ließ er ihn gefangen halten. Doch nach einem gescheiterten Anschlagsversuch an ihn (der vermutlich nicht von Vazul in Auftrag gegeben worden war), ließ er seinen Verwandten blenden und ihm heißes Blei in die Ohren gießen, um ihn unfähig zur Regierung zu machen. (Ich sagte schon: Mittelalter...)

Nach seinem Tod im Jahr 1038 brach zunächst ein Machtkampf zwischen verschiedenen Fraktionen aus, wobei es auch zu Angriffen der noch großteils heidnischen Bevölkerung auf Priester und Ordensleute kam. Da starb auch der Erzieher von Prinz Emmerich, der Hl. Gerhard, als Märtyrer: er wurde von einem felsigen Hügel in Budapest, der heute nach ihm benannt ist (Gellértberg) in die Donau gerollt.

Ironischerweise machte gerade einer der Söhne von Vazul, Andreas I., dem Treiben ein Ende, und festigte endgültig den noch jungen christlichen Staat.

Stephan wurde bloß 45 Jahre nach seinem Tod, im Jahre 1083, heilig gesprochen. Bei seiner Exhumierung fand man seine rechte Hand unverwest, die bis heute als "Heilige Rechte" (Szent Jobb) verehrt wird. Sie kann in der Stephansbasilika in Budapest besichtigt werden (siehe Bild unten).

Der 20. August ist eines der großen Feiertage in Ungarn. Sie wird mit Prozessionen und mit einem großen Feuerwerk an der Donau am Abend begangen.


Martin wollte vor einigen Tagen dem Tag des Hl. Stephan zum Festtag für die deutschsprachige Blogozese erheben: ob das aber wirklich das Richtige ist? Ich würde eher für einen friedlich schreibenden Heiligen optieren...


 

 

Heilige Ludmilla

Die Schutzherrin von Böhmen

Böhmens erste christliche Fürstin war die heilige Ludmilla (um 860-921), tschechisch „Ludmila“ oder „Lidmila“ genannt. Ihrem Wirken ist es zu verdanken, dass sich Böhmen vom heidnischen Osten ab- und dem christlichen Abendland zuwandte. Die ermordete Herzogin gilt als Landespatronin Böhmens. Ihr Gedenktag wird am 16. September begangen. Ludmilla – zu deutsch: „die vom Volk Geliebte“ – ist nicht von ihrer Geburt um 860 an eine Christin gewesen. Der Legende zufolge zerstörte ein Einsiedler im Burghof von Melnik vor ihren Augen ein Götzenbild der heidnischen Wettergöttin Bába. Danach soll sie dem frommen Mann zu seiner Klause gefolgt und seine Schülerin geworden sein. Angeblich begegnete Ludmilla ihrem späteren Ehemann, dem Herzog Borivoj I. (gest. um 894), erstmals bei einer Jagd. Er gilt als der erste historisch belegte Vertreter aus der Dynastie der Przemysliden. Diese geht der Sage nach auf die Begründerin Prags namens Libussa und deren Ehemann, den Bauern Przemysl, zurück. Als Borivoj I. ihr einen Heiratsantrag machte, forderte Ludmilla von ihm, er müsse sich zuvor taufen lassen. Die Taufe und die Hochzeit sollen 874 durch den Bischof Methodius (vor 820–885) in der Kirche von Velehrad vollzogen worden sein. Aus der Ehe von Ludmilla und Borivoj stammen die Söhne Spitigneˇw I. (gest. um 915) und Wratislaw (gest. um 921).

Bald nach der Hochzeit von Borivoj I., des ersten christlichen böhmischen Herzogs, und Ludmilla soll das bei der Vermählung versammelte Volk zum christlichen Glauben übergetreten sein. Ludmilla erzog ihren ältesten Enkel Wenzeslaus, den späteren Wenzel I. den Heiligen (um 903–um 935), christlich. Nach dem Tod von Borivoj I. und der Regierungsübernahme durch dessen Sohn Wratislav I. zog sich Ludmilla vom Hof zurück und widmete sich ganz den Werken christlicher Nächstenliebe. Als auch Wratislav I. früh starb, entschloss sich Ludmilla, die Führung Böhmens für ihren Enkel Wenzeslaus zu übernehmen.

Danach kam es zu einer Familientragödie: Wratislaws Witwe Drahomira, die Tochter eines elbslawischen Fürsten, zog einen Teil des böhmischen Adels auf ihre Seite und stiftete zwei Gefolgsleute an, Ludmilla zu ermorden. Als Tatwaffe, mit der Ludmilla am 15. September 921 auf ihrem Witwensitz Tetin bei Beroun erdrosselt wurde, diente deren eigener Schleier.

Das Motiv für die Anstiftung zum Mord an Ludmilla war nicht der Hass der angeblichen Heidin Drahomira auf ihre christliche Schwiegermutter, wie oft behauptet wird. Denn in Wirklichkeit war auch Drahomira eine Christin. Grund des Streits dürfte die Wahl zwischen politischen Alternativen gewesen sein: entweder Unabhängigkeit der Przemysliden bei engerer Bündnisgenossenschaft mit den elbslawischen Nachbarn oder eine stärkere Anlehnung an Bayern und das deutsche Königreich.

Der Leichnam Ludmillas wurde zunächst in Tetin begraben. Von ihrem Grab soll ein seltsamer Lichtschein ausgegangen sein. Als Drahomira davon hörte, ließ sie angeblich rasch über dem Grab eine Kirche errichten, die man dem heiligen Michael weihte. Aber das wunderbare Licht verschwand nicht.

Später ordnete Herzog Wenzel an, den Leichnam seiner Großmutter in die St. Georgskirche auf der Prager Burg zu überführen. Das sollte – laut Legende – nur geschehen, wenn der Leichnam unzerstört sei. Bei der Graböffnung soll die Heilige unversehrt gewesen und von ihrem Leib soll ein wohlriechender Duft ausgegangen sein.

Die heilige Ludmilla wird mit Büchse, Schleier oder Strick um den Hals dargestellt. Dies ist auf dem Relief in der Kirche St. Lorenz in Nürnberg der Fall. Im Rudolphinum in Prag ist sie zusammen mit den übrigen Patronen Böhmens zu sehen. Im St. Veitsdom in Prag steht eine Silberbüste Ludmillas, aber ohne jede Porträtähnlichkeit.

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Phänomene der Unverwesbarkeit normal Begrabener

Wie der Monsignore Geistliche Rat Wilhelm Schamoni sich in Deutschland mit den Heiligsprechungsakten befasst hat, so tat dies in England der Jesuit Thurston in ganz außerordentlichem Maße. Sein Buch, Begleiterscheinungen der Mystik, basiert im wesentlichen auf solchen Akten und Dokumenten. Zur Tatsache der Unverwesbarkeit schreibt er allgemein folgendes:

Die einschlägigen Phänomene können mit Vorteil in folgende sechs Klassen eingeteilt werden:

1.  Man weiß von außernatürlichen Wohlgerüchen, die in der Nähe von Verstorbenen wahrgenommen wurden, manchmal sogar während Monaten und Jahren. (Sehr gut bezeugt ist das bei der heiligen Theresia von Avila.)

2.  Es gibt Berichte über völliges Ausbleiben der Totenstarre.

3.  Unverweslichkeit wurde sehr häufig festgestellt, in einigen Fällen noch nach Jahrhunderten, obwohl Einbalsamierung, Ausdörrung des Leichnams, Aufbewahrung in Metallsärgen und in luftdicht abgeschlossenen Räumen, sowie andere bewahrende Faktoren nicht in Betracht fielen.

4.  Blutausfluss aus einem Leichnam wurde noch Wochen, Monate und Jahre nach dem Tode beobachtet. So floss bei der heiligen Katharina von Bologna drei Monate nach ihrem Tode Blut aus der Nase, als ihre Gruft geöffnet wurde; in diese war sie übrigens erst verbracht worden, als sie bereits vierzehn Tage in einem Erdgrab geruht hatte.

5.  Gelegentlich, doch viel seltener, wird in zuverlässigen Quellen auch berichtet, dass ein Leichnam lange nach Eintritt des Todes die Körperwärme, manchmal sogar eine sehr hohe Körpertemperatur bewahrte. Als ein Chirurg die Leiche der Maria Villani neun Stunden nach dem Tode öffnete, um das Herz herauszunehmen, war die Temperatur im Innern des Leibes so hoch, dass er seine Hand mehrmals zurückziehen musste.“

Bei jedem Seligsprechungsprozess müssen im Verlaufe des Verfahrens die Gräber der jeweiligen Betroffenen geöffnet werden. Hierbei ergibt sich keineswegs bei allen Heiligen die Unverwesbarkeit. Viele sind vielmehr normal verwest wie alle anderen Verstorbenen auch. Andererseits sind eine erstaunliche Anzahl von später Heiliggesprochenen Jahrzehnte und Jahrhunderte nach ihrem Tode unverwest aufgefunden worden, ohne dass sie besonders präpariert waren. Auf vier Seiten führt Thurston solche Heiligen zwischen l4oo und l9oo auf.‘ Zu den bekanntesten Heiligen, die nach Jahrzehnten unverwest aus dem Grabe entnommen wurden und heute noch unverwest in den Kirchen aufgebahrt sind, gehören der berühmte Pfarrer von Ars, Bernadette Soubirous, welcher die Gottesmutter in Lourdes erschien, aus früherer Zeit die hl. Theresia von Avila, Katharina von Siena, Franz Xaver und Philipp Neri sowie die oben erwähnte Katharina Labouré, die Heilige der Wundertätigen Medaille. Bezüglich Bernadette Soubirous soll eine Aussage zitiert werden:

,,Keine Spur von Verwesung oder üblem Geruch konnte am Leichnam unserer geliebten Schwester wahrgenommen werden. Sogar das Gewand, in dem sie beerdigt worden war, war unversehrt. Das Gesicht war etwas gebräunt, die Augen waren leicht gesunken; sie schien zu schlafen. Die feuchten Leichengewänder wurden durch frische ersetzt. Der Körper wurde in einen neuen Zinksarg auf weisse Seide gelegt. Dazu legte man in einer Glastube einen Bericht, der über die Öffnung des Sarges und den Zustand, in dem man den Körper gefunden hatte, Rechenschaft gibt. Darauf wurde der Sarg wieder in die Totenkapelle in unserm Garten gebracht.“

Bezüglich der hl. Magdalena-Sophie Barat, der Gründerin der Gesellschaft vom Heiligsten Herzen Jesu, die 1865 starb, berichtet Thurston, dass 28 Jahre nach ihrem Tode ihr Leichnam fast völlig unversehrt gefunden wurde, obwohl der Sarg zum Teil zerfallen und mit Pilzen bedeckt war. Er führt noch weitere ähnliche Beispiele an.

Schon oben wurde aus den Heiligsprechungsakten des hl. Andreas Bobola zitiert. Dieser wurde am 16. Mai 1656 grauenvoll zu Tode gemartert und beerdigt. 1701 wurde sein völlig unverwester Leichnam nach den oben geschilderten Erscheinungen gefunden mit den abgeschnittenen Gliedmaßen, der abgezogenen Haut, den Brennwunden und den unter die Fingernägel getriebenen Holzstücken. In der Folge sollen nur einige Sätze der Zeugenaussagen bezüglich dieser Unverwestheit angegeben werden:

Valerian Kuczynski, 57 Jahre alt:
Wir öffneten den Sarg, fanden den Körper ganz unverwest, mit den Wunden so zermartert wie er jetzt zu sehen ist, und als wir ihn vom Staube reinigten, säuberten wir auch den Sarg und legten den Leichnam wieder hinein. Und wir hielten die Unversehrtheit seines Leibes für eine einzigartige Gnade Gottes und für ein ganz besonderes Wunder, nachdem er so viele Jahre in dieser Weise gelegen hatte, und daß er sie durch sein Martyrium, das er für den katholischen Glauben erlitten hatte, verdient habe. Wir stellten auch keinerlei Geruch bei ihm fest, ja der Leib war genauso, wie wenn er gerade erst begraben worden wäre.“

Anton Mocydowski, 36 Jahre alt:
Als sein Leib am dritten Tage gefunden war, wurde es uns sofort mitgeteilt, ich besuchte damals die Schule in Pinsk. Ich war gleich nach der Auffindung mit einer Kerze am Grabe. Ich sah den unverwesten Leib, der so gemartert war, der Sarg war verfault, und ich habe von verschiedenen gehört, dass diejenigen, die ihn gekannt und von den Kosaken gemartert gesehen hatten, ihn wiedererkannt hätten an den Handwunden und der abgeschnittenen Nase. 

Schamoni schreibt weiter:
,,Der Leib war dann in einem neuen Sarge unter dem Fenster des Totenkellers geborgen worden. Der Heilige wurde als Wundertäter verehrt. Die vielen Gebetserhörungen führten 1719 zu einer amtlichen Eröffnung des Sarges. Man fand den Märtyrer vollkommen unverwest, abgesehen von den Wunden war der Körper völlig intakt, er war biegsam, das Fleisch weich. Fünf Arzte und Apotheker bezeugten unter Eid diese Tatsache und dass keine Erhaltungsmittel angewandt seien. Im Jahre 1920 brachten die Bolschewisten den Leib in ein Museum nach Moskau. Es gelang Pius Xl, ihn herauszubekommen, er ruht jetzt in Al Gesu in Rom.

Wie in den anderen Fällen war es auch hier: Andere Leichen im Totenkeller waren völlig verwest.

  • Schamoni, aaO., S. 247, 250, 251

  • Herbert Thurston, Die körperlichen Begleiterscheinungen der Mystik, Luzern 1956, S. 15- 53, 302-305 285f, 288, 289

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